Pensionsplanung – Tücken, Fehlmeinungen, Tipps

Wie und wann eine professionelle Pensionsplanung vorzunehmen ist, darüber orientierte  Roman Mäder die Mitglieder des Kiwanis Clubs Wädenswil. Mäder ist Inhaber der Versicherungs- und Vorsorgeberatung Mäder & Partner.

Die Ausgestaltung des eigenen Ruhestandes ist ein Thema, das man gerne verdrängt – und tappt dadurch prompt in die «Zeitfalle». Dabei sollten gewisse Entscheidungen bezüglich Einkommen (AHV, Pensionskasse) und Vermögen sowie des Nachlasses und insbesondere der steuerlichen Konsequenzen rechtzeitig während der Berufstätigkeit getroffen werden – nachher sind die Optionen eingeschränkt oder stehen nicht mehr zur Disposition. Dies war die wichtigste Aussage Mäders im Rahmen seiner Präsentation.

Budgetierung – das A und O

Mit der Planung sollte man ab 50 Jahren, spätestens einige Jahre vor der Pensionierung beginnen. Im Zentrum der Planung steht die Budgetierung: Wie hoch ist das Renteneinkommen (AHV, Pensionskasse, weitere Einkünfte), welches sind die mutmasslichen Lebenshaltungskosten (inkl. Schulden und Steuern)? In welchem Ausmass kann man den bisherigen Lebensstil weiterführen? Übersteigen die Kosten die Einnahmen, lebt man von der Substanz. Die Frage lautet dann: Wie stark muss man sich einschränken?

Zu einer vollständigen Pensionsplanung gehört schliesslich die Nachlassregelung sowie die Erstellung eines Vorsorgeauftrages samt Patientenverfügung.

Mäders Fazit: Ziel jeder Pensionsplanung muss sein, Klarheit zu schaffen bezüglich Einkommen, Vermögen und Liquidität im letzten Lebensabschnitt bei optimierten Steuern und geregeltem Nachlass.