Divisionsprojekt Kinderhilfe Petite Suisse

Das Kinderhilfswerk stellt sich vor

(Bild: Petite Suisse)

Die Kiwanis Clubs der Division 16 haben beschlossen, das Kinderhilfswerk Petite Suisse unter Federführung des Kiwanis Clubs Wädenswil zu unterstützen. Anita Eichenberger, ehrenamtliche Geschäftsführerin von Kinderhilfe Petite Suisse, präsentierte ihr Hilfswerk vor dem Kiwanis Club Wädenswil. Sie betonte, dass alle Mitarbeitenden ihre Tätigkeit ehrenamtlich ausführen, weshalb von jedem Spendenfranken fast 95 Rappen den Kindern zugutekommen.

Petite Suisse ist ein christliches Kinderhilfswerk, das die Not von Kindern und Jugendlichen lindern und diesen eine Chance geben will, auch einmal die Sonnenseite des Lebens erleben zu dürfen. In der Unterstützung bedürftiger Kinder und Familien unterscheidet Petite Suisse nach vier Tätigkeitsgebieten: Kinderarmut Schweiz, Ferienhilfe Schweiz, Familienhilfe Schweiz und die Trostspender-Aktion Teddybär.

 

Kinderarmut

(Bild: Petite Suisse)

Die Kinderarmut ist in der Schweiz weniger sichtbar als jene in Kontinenten mit hungernden Kindern auf der Strasse. Aber es gibt sie. Kinder aus sehr armen Verhältnissen haben es auch im späteren Leben meist schwer, da sie in ihrer Kindheit nicht die erforderliche Förderung und Unterstützung erfahren durften. Mit Hilfe an benachteiligte Jugendliche und Familien will Petite Suisse hier Gegensteuer geben.

 

Ferienhilfe

(Bild: Petite Suisse)

Für viele Kinder sind Ferien der Höhepunkt des Jahres. Doch es gibt zahlreiche Menschen in der Schweiz, für die Ferien nur ein sehnsüchtiger Gedanke bleiben. Immer wieder wird das Kinderhilfswerk auf Schicksale notleidender Kinder und Familien aufmerksam gemacht. Diesen hilft Petite Suisse mit der Organisation von Ferienlagern. 

 

Familienhilfe 

Auch Familien mit Kindern, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben und in eine Notsituation geraten sind, bietet Petite Suisse Hilfe an. Petite Suisse setzt sich mit ihren Spendengeldern dafür ein, dass Familien und Kinder nach Schicksalsschlägen ein menschenwürdiges Leben führen können.

 

Ein echter Trost-Preis

(Bild: Petite Suisse)
(Bild: Petite Suisse)

Kinder, die einen Unfall haben und im Ambulanzwagen ins Spital gebracht werden müssen, überkommt ein beklemmendes Gefühl der Einsamkeit und der Überforderung. Hier hilft der "Knuddel"-Teddybär, den Petit Suisse den betroffenen Kindern zur Verfügung stellt: Er ist sofort am Einsatzort beim Kind und hilft, das Gefühl der Verlassenheit in einer fremden, als feindselig empfundenen Umgebung zu überwinden. Der Teddybär macht auch die Arbeit der Ärzte einfacher. Kinder zeigen dem Arzt, wo es dem Teddybären weh tut, wo er Schmerzen verspürt – das Kind projiziert auf spielerische Weise den eigenen Zustand auf das Stofftier. Auch der Arzt macht sich den Teddybären für medizinische Erklärungen zunutze – er demonstriert dem Kind anhand des Plüschtiers, wie Herz und Lunge abgehört, Augenspiegel und Ohrentrichter eingesetzt werden, der Bauch abgetastet oder wie ein Verband angelegt wird. Zitat eines Notarztes: «Diese Petite Suisse-Trostspender sind ein Beruhigungsmittel, das frei von Nebenwirkungen ist und verletzten Kindern die Schrecken eines Unfalls und die Angst vor dem Krankenhaus nimmt!»

 

 

Anita Eichenberger,
Gründerin und ehrenamtliche Geschäftsführerin von Kinderhilfe Petite Suisse

 

Die Teddybären als nützliche Trostspender im Spital…
Die Teddybären als nützliche Trostspender im Spital… 
(Bild: Petite Suisse)

 

… und vor einem Einsatz der Ambulanz.
… und vor einem Einsatz der Ambulanz.
(Bild: Petite Suisse)